Brauerakademie

Gegenstand der Studie ist die Entwicklung von städtebaulichen Konzepten für einen neuen Standort für die Brauerakademie. Im Rahmen dieser Studie wurden städtebauliche Strategien unterschiedlicher Bebauungsdichten entwickelt. Dabei wurde untersucht, wie sich die Akademie und unterschiedliche Typologien des Wohnungsbaus städtebaulich organisieren lassen.

Zwei grundsätzlich unterschiedliche städtebauliche Strategien wurden am Standort Steinkirchner Strasse analysiert. In Anlehnung an die Gartenstadtsiedlungen aus den 1920er und 1930er Jahren wurde ein städtebauliches Gesamtkonzept für die Akademie und den Wohnungsbau entworfen. Das Konzept der Zeilenbauten und der räumlich klar definierten Höfe ist ein mögliches Konzept zur Erweiterung, Fortschreibung und Nachverdichtung der Gartenstadt am südlichen Rand der Gemeindegrenze.

Im Gegensatz hierzu werden bei der alternativen Strategie Punkthäuser und kurze Zeilenbauten zu städtebaulichen Gruppen angeordnet, die Platz- und Hofräume schaffen.
Die Baukörper variieren in ihrer Höhe und staffeln sich in zwei-, drei- und viergeschossige Bereiche. Hierdurch ergeben sich punktuelle Erhöhungen, die in ihrer Grundfläche und in ihrem Volumen Bezug auf die umgebende Bebauung nehmen.

Auf dem bestehenden Grundstück der Akademie wurden Nachverdichtungskonzepte entwickelt und mit der Gemeinde abgestimmt.

Für das Grundstück in der Lohenstrasse am süd-westlichen Rand des Gewerbegebiets wurde ein städtebauliches Konzept entwickelt, bei dem sich der Campus zum Grünraum der Würm öffnet. Für das östlich angrenzende Grundstück wurde eine städtebauliche Untersuchung für ein Hotel gemacht.